An der Schnittstelle von Strudel und Gugelhupf versüßt der Reindling seit Generationen die Kaffeejausen in Kärnten, Slowenien und Friaul. Wein- und Genusswelt hat einen der besten Reindlinge Klagenfurts für Sie ausfindig gemacht.
Gastartikel aus „Der Weinbau“: aktuelle Sicht von Øyvind Seeberg zum Thema „Wein als Gift“
Die nun begonnene Diskussion über Wein als Gift wurde zu einem Thema in den Medien. Erstaunlich dabei ist: Nach neuen Erkenntnissen in diversen Forschungsforen gilt auch ein Tropfen Wein als Gift. Ist Wein in Verbindung mit Alkohol wirklich „Gift“?
Nach internationalen Forschungen ist und war der Wein aus der Natur ein Volksheilmittel. Z. B. zeigt die Studie von Dr. Orgogzo, dass bei moderatem Weingenuss das Demenzrisiko erheblich minimiert wird. Dazu aus der Ärztezeitung: Bei Menschen, die ein Glas Wein pro Tag tranken (etwa 15 g Alkohol), war die Demenzrate um 85 Prozent reduziert. Die Cardiovascular Health Study zeigt, dass das Demenzrisiko bei 12 g Alkohol täglich im Vergleich zu Abstinenzlern um 50 % sinkt.
Für mich ist die Frage „Alkohol und Gift“ die alte Frage der Dosis. Zum Beispiel hat der Brokkoli den 500-fachen Referenzwert an Dioxin – so gesehen wäre und ist der Brokkoli extrem giftig. Keine Sorge: In einer normalen, angemessenen Dosis ist er sogar gesund.

Auch die Himbeere mit dem extremen Gift Kumarin wäre im Verkauf nicht zugelassen, wäre sie ein industriell produziertes Produkt. Im Vergleich wirkt ein Wein aus der Natur mit seinem geringen Alkoholanteil und der gesamten Giftwirkung bedeutungslos.
Die Suchtgefahr ist vor allem vom Handy, Spielen oder beim Burger bei einem Übermaß immer gegeben, aber Wein als ein Glas Genuss in Vollkommenheit – äußerst gering. Verantwortungsvoller Genuss bedeutet, einen guten Wein im richtigen Moment zu trinken. Ob spätabends vor dem Kaminfeuer oder beim Sonntagsdinner mit der Familie – nach zwei Achterl Wein ist alles etwas schöner. Es geht nicht darum, Alkohol einzunehmen, sondern darum, den Moment zu genießen.
Ihr Øyvind Seeberg
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