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Naked – Einzigartig – Wein pur

Wein war im alten Ägypten, wie es das Grab von Tutanchamun zeigt, etwas ganz Besonderes. Dort  wurden von Howard Carter 26 Amphoren gefunden, auf diesen sind genau das Weingut, die Parzellen und zum Beispiel auf Amphore 571 die Inschrift „Süßwein des Hauses Aton aus Karet, Kellermeister Ramose“ gekennzeichnet.

Das Erstaunliche ist, dass in einer Welt, in der Cannabis einfach und im Übermaß genossen wurde (wie nicht nur die Mumie von Ramses, den II. zeigt), der mühsame Weinbau auch eine Rolle spielte. Also Wein als Droge hat da keine Logik. Ein Jahr Arbeit mit ungewissem Ausgang hatte gegen die in Unmengen überall verfügbaren Cannabispflanzen als Berauschungsmittel keine Chance.

Warum wurde dann Wein vor tausenden Jahren angebaut? 

Eine entscheidende Frage, die sich auch ein Team stellte, das bei einen anderen Projekt einen Weingarten nach der Bibel mit 1000 Maulbeerbäumen mit dazugehöriger Weingartenarbeit zu damaligen Bedingungen und ebenso Vinifikation in Göttlesbrunn anlegte. Fakt ist – aus vielen Überlieferungen belegt -, dass Wein oft als Heilmittel angesehen wurde.

Die Frage ist auch, wie schmeckte der Wein der Pharaonen? 

Nach gründlicher Recherche des Teams Wein und Gesundheit unter Leitung von Sepp Baldrian konnte die Machart historisch detailliert belegt werden. Ing. Oeno. Christian Zeilinger, ein Winzer mit extremen Engagement für Besonderes, konnte dafür begeistert werden und ging solch eine Produktion an.

Die Produktion von Naked Wein

aus ca. 1600 kg Traubenmaterial wurden die Beeren einzeln und händisch von den Kämmen getrennt und nur gequetscht. Die Beerenschalen und der daraus entstandene Saft wurden im Oktober in einen Tank (dieser ist ebenso gasdicht wie eine innen gebrannte Amphore) gegeben. Diese Masse begann irgendwann ohne Hilfen zu gären. Ohne die Beeren vom Saft zu trennen wurde sozusagen der Inhalt sich selbst überlassen. Im Dezember war es noch eine eventuell trinkbare Masse, im Februar wollte das Team abbrechen. Ein grauslicher Geschmack war noch ein milder Ausdruck dafür. Es wurde abgesprochen, wenn der Wein bzw. diese Masse sowieso schon verdorben und nicht mehr brauchbar ist, lassen wir sie einfach noch länger stehen und schauen, ob noch etwas passiert. Anfang April wollte Ing. Oeno. Christian Zeilinger eine Lösung suchen, wie er diesen Inhalt entsorgen kann, aber er kostete nochmal. 

Dieses Kosten war der Grund für einen Rundruf: „Ihr glaubt es nicht, bitte kostet den Wein nochmals!“ 

Makellos zart am Gaumen, ohne Schärfe mit keinem üblichen Wein vergleichbar. Der Wein war eine völlig andere harmonische Impression – leicht und angenehm trinkbar, aber trotzdem von Fülle. Die Beschreibung ist zwar widersprüchlich, aber es ist nun alles anders – ein Hochgefühl, nicht nur am Gaumen. Der Zweigelt lag in Summe 210 Tage auf der Maische!

Im Grunde ist die Wirtschaftlichkeit für diese Machart nach uralter Tradition nicht gegeben. Aus 1600 kg Beeren wurden am Ende ca. 700 Liter Wein. Normalerweise werden aus 1500 kg Beeren ca. 1300 bis 1400 Liter Wein gewonnen. Hinzu kommt, dass die Haltbarkeit maximal 18 Monate beträgt, da nur der natürliche Schwefelanteil vorhanden ist und die Basisgröße für die Reduktion des freien Sauerstoffs darstellt. Wirklich und wahr: es wurde kein einziger Eingriff in die Entwicklung gemacht – einfach die Weinwerdung laufenlassen war der Anspruch.

Naked ist ein Wein, bei dem keine Zugaben erfolgten

Keine Filtration stattfand. Einfach nichts gemacht wurde. Es brachte ein Ergebnis, das an Bekömmlichkeit und Impressionen keinen Vergleich kennt. Blöd waren sie vor über 3000 Jahren nicht!

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